Martin Gropius Krankenhaus

Ein Unternehmen der GLG mbH Gesellschaft für Leben und Gesundheit

Martin Gropius Krankenhaus

Fachbereich für sozialpsychiatrische Rehabilitation

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Herzlich willkommen im Fachbereich für sozialpsychiatrische Rehabilitation

Flyer

Der Fachbereich für sozialpsychiatrische Rehabilitation verfügt über 36 Plätze, die sich  im Haus 21 auf vier Wohngruppen verteilen. Konzeptionelles Hauptanliegen ist die Wiedereingliederung von nicht krankenhausbehandlungsbedürftigen vordergründig psychisch behinderten Menschen in gemeindenahe Wohn- und Betreuungsformen. Konkret bedeutet dies, adäquate Hilfestellung und Förderung auf den zu trennenden Ebenen Wohnen, Arbeit/Beschäftigung und Freizeit zu gewähren, um den Bewohnern eine möglichst normalisierte Lebensführung und gesellschaftliche Einbindung unter Berücksichtigung der Vielfalt von Lebensformen in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Ansprechpartner

Fachbereichsleiter:
Herr Jan Krause

Tel.: 03334 53-345
Fax: 03334 53-386
E-Mail: fsr(at)mgkh.de

Betreuungsschwerpunkte

Menschen mit schwerpunktmäßig psychischer Behinderung haben wie alle Menschen das Recht, so gesehen und angenommen zu werden, wie sie sind mit ihren Lebensäußerungen, Bedürfnissen, Gefühlen, Interessen und Zielen. Grundlagen unserer Dienstleistungen: sind Normen und Maximen, die sich am Grundgesetz (Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“) und am SGB XII (§ 53 „(...) den behinderten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, (…)“) orientieren. Menschen mit psychischer Behinderung können ebenso den Anspruch auf Angleichung ihrer Lebensverhältnisse an die Lebensverhältnisse nicht behinderter Menschen erheben. Sie haben das Recht, weder bevormundet noch in ihrer Handlungs- und Meinungsfreiheit eingeschränkt und da, wo es erforderlich ist, beschützt und begleitet zu werden. Menschen mit Behinderung sind gleichberechtigte Mitglieder unserer Gesellschaft.

Durch Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Einrichtung die Integration in die Gesellschaft. Unter Achtung und Förderung der Individualität und Einmaligkeit der Menschen soll die gesellschaftliche Integration dem jeweiligen Lebensabschnitt entsprechend erfolgen und den persönlichen Fähigkeiten, Möglichkeiten, Bedürfnissen und Interessen entsprechen.

Die Förderung der Bewohnerinnen und Bewohner erfolgt ganzheitlich unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse, Interessen und der Persönlichkeit und ist definiert als Lebensbegleitung und Förderung. Das Ziel unserer therapeutischen Arbeit ist ausgerichtet auf Normalisierung der Lebensumstände und zunehmende Verselbstständigung bei der Bewältigung des Alltags. Dies betrifft sowohl eine angemessene und wirtschaftliche Haushaltsführung als auch die Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung. Eine regelmäßige Teilnahme an einer internen Beschäftigungstherapie soll die Trennung von Wohnen und Arbeiten gewährleisten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Wiedereingliederung in  berufliche Rehabilitations- oder Beschäftigungsmaßnahmen in der Werkstatt für behinderte Menschen in Eberswalde.

Weitere Leistungen sind u. a.:
Gruppen- und Einzelförderangebote im hauswirtschaftlichen und lebenspraktischen Bereich

  • Herstellen von realistischen Bezügen zur Umwelt bzw. Mindern des Abgleitens in die psychotische Symptomatik
  • Sozialtraining in Gruppen sowie individuell abgestimmte Einzelfördermaßnahmen durch Bezugsbetreuer
  • Förderung und Erhaltung von sozialen Kontakten
  • Beratung in finanziellen Angelegenheiten
  • Befähigung zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen
  • Anleitung und Unterstützung zur sinnvollen Freizeitgestaltung
  • Vermittlung von ergänzenden Hilfen, z.B. Psychotherapie, Selbsthilfegruppen
  • Kooperation mit extramuralen Einrichtungen, Ärzten, Ämtern sowie gesetzlichen Betreuern, etc.
  • Beratung und Hilfe in Konflikt- und Krisensituationen (Kriseninterventionen)