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Geschichte der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie/-somatik und Suchtmedizin

Ansichten Krankenhaus Angermünde
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1975 sind von der Expertenkommission der Bundesregierung Empfehlungen zur Reform der Versorgung im psychiatrischen und psychotherapeutisch/somatischen Bereich vorgelegt worden. Die  Grundprinzipien dieser Psychiatrie-Reform, die Ende der 70er Jahre nach Italien, Frankreich und England auch in Deutschland begann, sind die gleichrangige Behandlung körperlich und psychisch Kranker, die Bettenreduzierung großer psychiatrischer Landeskliniken zugunsten der Schaffung gemeindenaher psychiatrischer Abteilungen an Allgemein-Krankenhäusern sowie die Erweiterung des stationären Behandlungsangebotes durch eine Vielfalt komplementärer Einrichtungen wie Tageskliniken, Tagesstätten, beschützte und betreute Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten in den Kommunen.

1993 wurde mit dem Aufbau der psychiatrischen Abteilung in Angermünde begonnen. Auf zunächst einer Station wurden überwiegend Patienten mit Alkoholproblemen behandelt. Ein Jahr später konnte die zweite Station eröffnet werden, auf welcher zunehmend akut psychiatrisch Kranke zur Behandlung gelangten. 1995 ging die 3. Station mit überwiegend psychotherapeutischer Ausrichtung “ans Netz”. Im gleichen Jahr wurde auch die psychiatrische Tagesklinik in Schwedt eröffnet. 2000 wurde mit dem psychiatrischen Neubau die vierte psychiatrische Station übergeben. Die beiden akutpsychiatrischen Stationen arbeiten unter offenen Bedingungen. Die Sicherheit der Patienten wird durch einen individuellen Betreuungskomplex bis zur Einzelbetreuung gewährleistet.

Eine ambulante Beratungsstelle für Abhängigkeitskranke und Angehörige sowie eine EEG-Einrichtung gehören ebenfalls zur Angermünder Psychiatrie.
Am Krankenhaus Angermünde wurde die Psychiatrische Institutsambulanz am 01.07.2005 eröffnet.